TV-Kanalinspektion in Moskau
| Auftrag: | TV-Kanaluntersuchung in Moskau |
|---|---|
| Auftraggeber: | Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung |
| Planung: | Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung |
| Auftragnehmer: | Kuchem GmbH |
| Nachunternehmer: | Russische Dienstleister |
| Baustellenablauf: | Übersetzung aller Unterlagen auf russisch |
| Besonderheiten: | Erhöhter bürokratischer Aufwand durch die russischen Vorgaben |
| Bemerkungen: | |
| Profil Örtlichkeit: | |
| Unser Dank: | Dem Auswärtigen Amt, dem Botschaftspersonal und den Übersetzern |
Generelles
Im Auftrag des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung wurde die Kuchem GmbH nach einer öffentlichen Ausschreibung mit der TV-Untersuchung des Kanalnetzes der deutschen Botschaft in Moskau beauftragt. Innerhalb von Tagen wurde 3.000 m Kanal und 150 Schächte inspiziert und per TV-Untersuchung dokumentiert.
Ablauf
Nach einer öffentlichen Ausschreibung wurde die Kuchem GmbH mit der TV-Kanaluntersuchung alle Schmutz- und Regenwasserkanäle der deutschen Botschaft in Moskau beauftragt. Zu den Vorgaben aus der Ausschreibung gehörte auch eine Forderung nach deutscher Ingenieurqualität. Der bürokratische Aufwand im Vorfeld kann durchaus als gigantisch bezeichnet werden. Insgesamt 8 Wochen dauerte es bis alle Unterlagen, welche von den russischen Behörden angefordert wurden, zusammengetragen werden konnten. Da das TV-Kanal-Fahrzeug per Spedition nach Moskau transportiert werden musste, benötigten die russischen Behörden alle Unterlagen, Fahrzeugbriefe und die Maschinenbeschreibungen und auf russisch. Alle Geräte an Bord des TV-Wagens wurden erfaßt, gesichert und verplombt.
Zwei Wochen vor dem Ortstermin in Moskau wurde der TV-Wagen verladen und auf die Reise geschickt. Die Geschäftführung, Manfred und Ralph Kuchem, und das Team reiste dann pünktlich 14 Tage später in Moskau an und übernahm den TV-Wagen von der Spedition.
Da die Rohre vorab von einer russischen Firma gespült wurden, konnte mit den Arbeiten sofort begonnen werden. Es wurden über 3.000 m Schmutz- und Regenwasserrohre untersucht sowie 150 Kanalschächte freigelegt. Der Zustand aller Rohre wurde untersucht und per Video und einem abschließenden Zustandsbericht dokumentiert. Erschwert wurden die Arbeiten teilweise durch die schwierige Erreichbarkeit einiger Schächte. An einige Schächte gelangte man nur durch den Zaun der Botschaft von außen heran.
Die deutsche Botschaft ist eine kleine Stadt für sich mit Verwaltungsgebäuden, Wohnungen und einer Schule. Das komplette Areal ist eine Sicherheitszone und entsprechend hoch sind auch die Schutzmaßnahmen rund um die Botschaft. Nach fünf Arbeitstagen konnten die Arbeiten abgeschlossen werden und dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung konnte der Abschlußbericht übergeben werden.
Wir bedanken uns abschließend bei dem Botschaftspersonal, welches uns in Moskau unterstützt hat.




